Was gibt es über SKELETORY zu erzählen? Die Band kommt aus Bad Dürrenberg, Sachsen-Anhalt, besteht seit 2009 und hat im April diesen Jahres ihr erstes Demo herausgebracht.
SKELETORY haben sich dem guten alten Thrash/Speed-Genre verschrieben. Lyrisch verbleibt man bei den in diesem Stil beliebten kritischen Texten, doch das arabische Singsang-Intro und die offensichtliche Bezugnahme auf den 11. September („Terror“) finde ich persönlich zu gewagt und vielleicht auch etwas zu gewollt vermarktet.
Verblüffend ist die stimmliche Ähnlichkeit zu James Hetfield, doch das ist angesichts der stilistischen Ausrichtung bestimmt gewollt. Es wäre allerdings angenehmer, wenn man diese Stimmlage kontinuierlich durchhalten würde, denn die angelegentlichen Kreischer und Growls sind nicht so toll gemacht und wirken eher wie eine krampfhafte Anbiederung an modernere Bands.
Insgesamt liefern SKELETORY auf „Cause Of Death“ allerdings wirklich gute Arbeit ab, und von einigen wenigen Stellen (den melodiöseren Parts in „Terror“ beispielsweise) abgesehen würde ich sofort darauf hereinfallen, würde mir jemand die Songs – insbesondere „No Conscience“ – als untergegangene METALLICA-Titel andrehen, die es nicht aufs Album geschafft haben. Da liegt nun aber auch der Knackpunkt: ein bisschen was fehlt da noch, der Knüllersong eben, der Track, der einen sofort vom Stuhl reißt. Aber wer weiß, vielleicht kommt da ja noch was nach!
Tracklist:
1. Intro
Autor:
Thunderhead
Bewertung:
7 von 10 Punkten
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Gelesen:
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Artikel eingestellt:
27.09.2011