Autsch!! – Das war das einzige was ich dachte, als die ersten Sangestöne des Debutalbums der französischen Band METHADOL aus meiner Anlage... ja was? „Dröhnten“? Nein, zu nett... „Quäkten“ wäre vielleicht die treffendste Formulierung. Ich habe ja gerade im Bereich des Female-Fronted-Metal eigentlich eine ausgeprägte Toleranz, aber hier stellt sich schon nach den ersten Takten die Frage: Hat der Frau schon mal jemand gesagt, daß sie absolut und überhaupt nicht singen kann?? Sofort regt sich Mitgefühl: Die Dame kann keine wirklichen Freunde haben, denn diese hätten sie eindeutig vor der Peinlichkeit bewahrt auf eine Bühne zu steigen, geschweige denn ein Album aufzunehmen. Doch auch der Rest der Band klingt nicht wirklich viel besser und bewegt sich eher auf dem Niveau einer Schüler-Garagenband, die mehr schlecht als recht versucht ihren Hardrock- und Melodic-Metal-Vorbildern nachzueifern.
Einzig und alleine Bandname und Albumtitel sind gut gewählt, denn man braucht schon eine größere Menge des opioiden Schmerzmittels, um diese schrägen Töne zu ertragen. Und „Wut in mir“ habe ich tatsächlich, nämlich darüber mit solchem Müll meine Zeit verschwenden zu müssen. Addiert man ein Mitleidspünktchen, kommt die vorliegende Wertung zustande. - Chers amis français de METHADOL, un conseil bien intentionné: Peut-être vous devriez penser à une autre profession ? ?
Tracklist:
1. No More Words
Autor:
redbeard
Bewertung:
3 von 10 Punkten
Weiteres:
Label:
Sliptrick Records
Band-Webseite:
www.myspace.com/methadol
Release:
31.08.2011
Gelesen:
208 x
Artikel eingestellt:
12.01.2012