Ein Meteorit ist in Jacksonville eingeschlagen. Die Regierung versucht etwas zu vertuschen. Als nach und nach die Kämpfer für das Gute nicht mehr sie selbst sind, wird eines klar: Die Körperfresser sind gelandet! Nur Bob, der eigentlich Robert Stark heißt und ein erfahrener Weltraum-Cop ist, kann die Gefahr aus dem Weltraum abwenden. Doch reicht ein einzelner Mann aus, um gegen eine ganze Armee von Gehirnsoldaten anzutreten? Doch da naht Hilfe aus einer ganz unerwarteten Richtung...
Nachdem die Chaotengang aus Jacksonville in der letzten Folge bereits den ehrwürdigen Grafen Dracula sozusagen im Vorbeigehen erledigte, wildert man jetzt im SciFi-Genre. Denn das Körperfresser-Konzept ist natürlich keine Neuerfindung, sondern basiert auf dem Roman „Die Körperfresser kommen“ von Jack Finney aus dem Jahr 1954, der bereits mehrfach verfilmt wurde. Neben „Die Dämonischen“ des bekannten Regisseurs Don Siegel von 1956 ist wohl die bekannteste Version das mit großen Staraufgebot produzierte Remake von Phillip Kaufman aus dem Jahr 1978 (u.a. mit mit Donald Sutherland, Leonard Nimoy, Brooke Adams, Jeff Goldbloom). Aber natürlich wurde das Thema auch schon mehrfach parodiert, so etwa bei der 1998er Horrorkomödie „The Faculty – Trau keinem Lehrer“.
Nun also die Jack Slaughter – Variante, die das ganze Thema natürlich, wie sollte es anders sein, ebenfalls gehörig durch den Kakao zieht. So steckt der Anführer der dämonischen Gehirnsoldaten im Körper eines zahmen Äffchens, das ausgerechnet zu Tony Bishops liebstem Haustier wird. Doch dies ist, zusammen mit der Tatsache, daß Grandma Abigail auf Freiersfüßen wandelt und mit Gary Cooper einen Seniorenausflug in der Geisterwelt unternehmen will, auch schon das einzige wirklich komische Highlight dieser Episode. Der Rest ist eigentlich mal wieder Jacksonville-Standard, obgleich es natürlich zumindest reizvoll ist, daß die Sprecher hier einmal ein wenig aus ihren stereotypen Rollen fallen.
Und à propos Sprecher, der vollständigkeit halber seinen hier noch die nicht zur Stammbesatzung gehörenden Akteure dieser Folge erwähnt: Äffchen „General Wilson“ wird von Sven Plate (u.a. Whil „Wesley Crusher“ Wheaton aus Star Trek: TNG, Stimme von Gwizdo aus der Zeichentrickserie Dragon Hunters, Hörspielfreunden bekannt als Jay Lawrence aus Point Whitmark) gegeben , seinen Widersacher, den Weltraum-Cop Robert „Bob“ Stark leiht Dietmar Wunder (Standardsynchron u.a. Adam Sandler, Daniel Craig, Cuba Gooding jr., Omar Epps (Dr. House), Carmine Giovinazzo (CSI New York), Hörspielfreunde kenne ihn als Don Harris – Psycho-Cop oder in den Rollen des Kim Schmittke bzw. Florian Bogner aus der Mystery Serie “Offenbarung 23”) seine markante Stimme.
Fazit: Die neueste Episode aus Jacksonville hat mir zumindest besser gefallen als die letzte, ist aber auch nicht wirklich ein großes Highlight. Diejenigen, die schon Fans der trotteligen Dämonenjäger-Truppe sind, werden ihren Spaß haben, jene, die es noch nicht sind, wird auch diese Folge nicht überzeugen.
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Autor:
redbeard
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Verlag:
Universal Music Family Entertainment/ Folgenreich
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Artikel eingestellt:
25.10.2011