„100 Jahre nach seinem Verschwinden wird Graf Dracula wieder ins Leben gerufen. Der grausame Vampir will seinen Blutdurst wieder an unschuldigen jungen Frauen stillen. Zum Glück erhält Jack Slaughter Hilfe von Professor Van Helsings Urenkel. Doch all das scheint nicht viel zu bringen, da weder Napalm, radikales Weihwasser noch Zauber-Barbie Ponytail das adlige Schattenwesen besiegen können. Wie zum Teufel tötet man ein tausend Jahre altes Mega-Monster?“
Für diese Ankündigung im Klappentext entledigen sich die Antihelden der Serie des Mega-Monsters dann doch überraschend schnell. Das war es dann mit dem Comeback... Sicherlich ist dies – wie schon durch den ironischen Episodentitel ersichtlich – von den Machern durchaus beabsichtigt, doch bietet die Folge damit wieder einmal nicht viel mehr als eine langatmige Hinführung auf einen kurzen Showdown. Jacksonville – 018/15 also... Hier wurde in meinen Augen, respektive Ohren, die Chance vertan, mit dem Grandseigneur der Blutsauger einen längerfristigen Gegner aufzubauen, der etwas Abwechslung zum auf Dauer recht ermüdenden Prof. Doom gebracht hätte.
Noch dazu da der Vampir-Altmeister von keinem geringeren als dem grandiosen Reiner Schöne gesprochen wird, der „Doomie“ Klaus Dieter Klebsch stimmlich absolut das Wasser reichen kann und es verdient hätte, nicht nur als Kanonenfutter für eine Folge herzuhalten. Neben Schöne und der vollständig versammelten Jack Slaughter – Stammbesatzung ist noch Thomas Nero Wolfe () in der Rolle des Jean C. Van Helsing zu hören.
Statt Dracula wird die durch diesen zum echten Vamp mutierte Berufsblondine Sunset River, wie immer großartig gesprochen von Schaukje Könning (aka Charisma „Buffy-Cordelia“ Carpenter), nun anscheinend zu einem folgenübergreifenden Problem, was der Folge zumindest so etwas wie einen kleinen Cliffhanger verschafft.
Fazit: Mal wieder eine gute Idee verschenkt und sonst nichts neues bei Jack Slaughter...
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UPC: 0602527615875
Autor:
redbeard
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Verlag:
Universal Music Family Entertainment/ Folgenreich
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Artikel eingestellt:
03.08.2011