Professor Doom ruft die apokalyptischen Reiter. Die Welt steht abermals vor der Vernichtung. Bevor sich die vier Granden der Vernichtung jedoch persönlich bemühen, schicken sie als Vorhut erst einmal die beiden Praktikantinnen Abby und Gina auf ihren Ponies Chili und Peperoni, die als Abschlußarbeit ihrer Ausbildung zunächst Jacksonville in Schutt und Asche legen sollen. Zuvor allerdings müssen sie zusammen mit Prof. Doom und seinem schleimigen Assistenten Basil Creeper noch ihre bankrotte Lieblings-Ferien-Pony-Ranch vor dem Ende retten. Und ein goldener Schatz wartet auch schon darauf, von dem Quartett entdeckt zu werden. Doch So abstrus das alles auch klingen mag, Jack Slaughter kann darüber überhaupt nicht lachen. Wenn er nicht sofort handelt, werden alle Menschen sterben - der Countdown für Armageddon läuft ...
„Ponyhof des Grauens“ veralbert, wie der Titel schon vermuten lässt, so ziemlich jedes Klischee über den weiten Themenkomplex „Mädchen und Pferde“. Daß das nicht vollkommen in die Hose geht, verdankt die Folge ihren beiden eigentlichen Protagonistinnen: Anja Stadlober (Schwester von Robert Stadlober, bekannt durch die Rolle Vera Seiffert in der Kinder-TV-serie „Schloss Einstein“; Synchron u.a. Paris Hilton, Mila Kunis) und Cathlen Gawlich (Marion Brandt - in "Die Sitte"; Synchron u.a. Jaime King, Amy Acker, Eichhörnchen Sandy in SpongeBob Schwammkopf) als apokalyptische Ponygirls Abby und Gina sprechen ihre Rollen so grandios, daß man ihr Ableben am Schluß richtiggehend bedauert.
Abgesehen von der Ponyhofromatik erfährt man in der Folge so ganz nebenbei zum ersten Mal etwas mehr über den Verbleib von Jacks Eltern und der geheimnisvolle „Ghost Club“ tritt erstmals auf den Plan. Neben den diesbezüglichen Enthüllungen von Grandma Abigail begegnet die Organisation auch in Gestalt des ballettanzenden Agenten Jean-C. Van Helsing, gesprochen von Thomas Nero Wolff (Synchron u.a. Woody Harrelson, Rhys Ifans, Hugh Jackman, Jason Statham).
Fazit: Bis heute weiß ich noch immer nicht, ob ich über Jack Slaughter nun lachen oder weinen soll. Hier war mir tatsächlich eher mal wieder zum Lachen zumute, die neue Episode mit der unfreiwilligen „Tochter des Lichts“ und seinen diversen Bekannten gehört in meinen Ohren eindeutig zu den besseren innerhalb der Serie. Also Ihr Immenhof-Fans und Liebhaber von „Wendy“-Heftchen da draussen - auf zum „Ponyhof des Grauens“!
Für die ganz hartgesottenen Fans der sinnfreien Serie gibt es noch ein kleines Schmankerl: Regisseur Lars Peter Lueg hat zusammen mit seiner Familie einen etwas schrägen Trickfilm zu einem Ausschnitt der Folge gedreht, den ihr Euch hier ansehen könnt.
Weitere Infos:
Gesamtspielzeit: ca. 62 Minuten
Autor:
redbeard
Weiteres:
Verlag:
Universal Music Family Entertainment/ Folgenreich
ISBN:
978-3-8291-2442-3
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Artikel eingestellt:
21.04.2011